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Mehr Spaß und Fitness mit Nordic Walking

Gehen mit „Stäbchen“ macht Spass!

Ja, auch ich gehe mit „Stäbchen“ und habe jede Menge Spaß dabei! Ich mag diese Form der Fortbewegung, weil sie mit dem Skilanglauf verwandt ist. Damals, als es bei uns noch lange weiße Winter gab, war ich regelmäßig auf den schmalen Brettern unterwegs: Anfang der Achtziger Jahre ging es mit einer Gruppe Mittel- und Langstreckler regelmäßig zum Langlauf in den Nordschwarzwald oder auf die wilde Schwäbische Alb. „Neue Reize setzen“ und „Ausgleich zum Sommertraining auf der Bahn“ waren die offiziellen Beweggründe – hauptsächlich aber genossen wir es, mit ungebremster Kraft durch den glitzernden Schnee zu fliegen.

Das Gefühl von Geschwindigkeit und Leichtigkeit – kombiniert mit zusammengefrorenen Nasenflügeln und winterfrischer Luft – ist eines meiner liebsten sportlichen Erlebnisse. Gleiten mit Hilfe von Stöcken, sich kräftig abstoßen, die Fahrt beschleunigen oder leicht einen Berg hinauftänzeln – all das übt noch heute eine große Anziehungskraft auf mich aus. Damals hießen meine Langlaufgötter Juha Mieto (Finnland) und Thomas Wasberg (Schweden) und ich saß mit roten Ohren vor dem Fernseher, als sie sich 1980 in Lake Placid ein unvergessliches Duell über 15 Kilometer in der Olympialoipe lieferten.

Der Schwede gewann mit jener berühmt- berüchtigten Hundertstelsekunde vor dem Finnen. Natürlich habe ich immer noch diesen legendären Ausspruch des ZDF Reporters Bruno Moravetz im Ohr: „Wo ist Behle?“ Dieser Satz machte den jungen Jochen Behle damals über Nacht berühmt.